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FAQs: Funkzeugnisse

Welches Funkzeugnis benötige ich bei einer „Kombi-Anlage“ für See- und Binnenschifffahrtsfunk?

Es kommt auf die tatsächliche Ausübung des Funkverkehrs an: bei der Ausübung des Seefunkdiensts (nur) ein Seefunkzeugnis, bei der Ausübung des Binnenfunks (nur) ein Funkzeugnis für den Binnenschifffahrtsfunk.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Gibt es die Funkzeugnisse auch im Karten-Format?

Nein. Außer dem Sportbootführerschein werden die Befähigungsnachweise der Sportschifffahrt weiterhin im „Papier-Format“ ausgestellt.

Werden deutsche Funkzeugnisse im Ausland anerkannt?

Die aktuellen Funkzeugnisse (UBI, SRC, LRC) werden im Ausland regelmäßig anerkannt. Ältere Funkzeugnisse werden häufig nicht mehr anerkannt und sollten nach Möglichkeit durch neue Formate ersetzt werden. Die Anerkennung richtet sich im Einzelnen nach dem Recht des jeweiligen Landes.

Werden ausländische Funkzeugnisse in Deutschland anerkannt?

Seefunkdienst:

Nur im Rahmen einer Gastregelung, wenn die Inhaberin bzw. der Inhaber sich nicht länger als ein Jahr im Inland aufhält. Bei längerem Aufenthalt ist ggf. eine Anpassungsprüfung erforderlich.

Binnenschifffahrtsfunk:

Die Unterzeichnerstaaten der „Regionalen Vereinbarung über den Binnenschifffahrtsfunk“ erkennen die Funkzeugnisse für den Binnenschifffahrtsfunk gegenseitig an. Weitere Informationen finden Sie hier.

Gilt mein „altes“ Funkzeugnis noch?

Grundsätzlich haben „alte“ Funkzeugnisse der Sportschifffahrt Bestandschutz und gelten uneingeschränkt im Rahmen der erteilten Befähigung unbefristet weiter.

Reine Sprechfunkzeugnisse, die das GMDSS und DSC-Verfahren nicht beinhalten, berechtigen nicht zum Betrieb von Funkanlagen, die für den weltweiten digitalen Seenot- und Rettungsfunkdienst ausgerüstet sind.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Werden mir aufgrund eines bereits vorhandenen Funkzeugnisses Prüfungsteile erlassen?

Für Inhaber des SRC oder LRC ist die theoretische und die praktische Prüfung zum UBI verkürzt: UBI-Ergänzungsprüfung. Für Inhaber des SRC ist die Prüfung zum LRC verkürzt.

Welche Geräte werden bei der praktischen Funkprüfung verwendet?

Hierüber informieren die zuständigen Prüfungsausschüsse, die Sie hier finden.

Wer stellt die Funkanlage für die praktische Funkprüfung?

Üblicherweise der Prüfungsausschuss. Auf Antrag alternativ die Bewerberin bzw. der Bewerber, wenn die Funkanlage für die jeweilige Prüfung geeignet, zugelassen oder ordnungsgemäß in Verkehr gebracht worden und funktionsfähig ist.

Werden andere Befähigungsnachweise (SKS, SSS, SHS, Funkzeugnisse, FKN) auch auf den Karten-SBF eingetragen?

Nein. Außer dem SBF (See/Binnen) bleibt es bei den bisherigen, separaten Formaten.